Thermodynamik
Bauphysik
Gebäudesimulation
Bautechnik

Membran-Konstruktionen
 

Themen:
  • effektive U-Werte
  • Einhaltung von licht- und strahlungstechnischen Kennwerte
  • Membrankissen-Dachkonstruktionen
  • Schimmelpilzbildung
  • ETFE-Folien
  • Sport- und Freizeit-Bäder
  • Vermeidung von Tauwasser
     

 


Die wärme - und feuchtetechnischen Eigenschaften solcher Konstruktionen sind neben den speziellen Eigenschaf- ten der verwendeten Materialien stark abhängig von dem sie umgebenden Klima (Außenluftseite und Innenraumseite der Konstruktion). Hinzu kommt bei belüfteten Konstruktionen als ebenso bedeutender Einfluss das Klima der Zuluft (Temperatur / Feuchte, auch vorkonditioniert), wenn sie in die Konstruktion eingeblasen wird. Diese klimatischen Verhältnisse der Zuluft können bei entsprechendem Luftwechsel das Klima innerhalb der Kissenkonstruktion maß- geblich beeinflussen.

 

Hygrothermische Kissen-Simulation
Eine hygrothermische Simulation von Membrankonstruktionen dient der bauphysikalischen Beurteilung und energe- tischen Bewertung solcher Leichtbauteile. Dabei werden wärmetechnische, feuchtetechnische und strahlungstech- nische Eigenschaften der Konstruktion ermittelt und analysiert, wodurch die Gesamtkonstruktion bauphysikalisch (und damit auch kostenmäßig) optimiert geplant werden kann.

Es sind dabei im Wesentlichen folgende Anforderungen an die Konstruktionen gestellt :

  • Gewährleistung der baulichen wärme - und strahlungstechnischen Anforderungen
    (Einhaltung der geforderten Dämmeigenschaften der Konstruktion in Verbindung mit dem gewünschten Grad an solarer Strahlungsdurchlässigkeit).  
  • Optimierung der Möglichkeiten zur Vermeidung von Tauwasser, sowohl im Innern, als auch auf der Innenoberfläche der Konstruktion. 
  • Abschätzung der Gefahr möglicher Schimmelpilzbildung (Schäden am Bauteil / Beeinträchtigung der optischen Gebrauchstauglichkeit)

Bestimmung licht- und strahlungstechnischer Eigenschaften von Membrankonstruktionen
  • Bestimmung der licht- und strahlungstechnischen Transmissions-, Absorptions- und Reflexionsgrade der Gesamtkonstruktion (auch nach DIN EN 410)
  • Bestimmung des Gesamtenergiedurchlassgrades (g-Wert) der Gesamtkonstruktion.
  • Bestimmung des für Pflanzen erforderlichen, photosynthetisch wirksamen Strahlungsanteiles durch die Konstruktion.

Anpassung des Membran-Hüllen-Aufbaus / Eigenschaften an zuvor definierte Raumklimabedingungen
  • Bestimmung der erforderlichen Materialeigenschaften der Einzelfolien (Farbe / Bedruckung) zur Einhaltung der geforderten licht- und strahlungstechnischen Kennwerte, sowie energetischen Eigenschaften (Wärmebilanz / effektive U-Werte) der Gesamtkonstruktion.

Eignung nach EnEV
  • Berechnung der effektive U-Werte der Gesamtkonstruktion für den Nachweis nach EnEV

© 2010 ADIC Systems | letzte Änderung: 17.05.2010
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